„Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen, wie malen mit Zeit und sehen mit Liebe.“
(Almut Adler)

Dieses Zitat bringt es für mich perfekt auf den Punkt: Fotografieren ist so viel mehr als nur reine Technik. Natürlich braucht es das richtige Auge, die Perspektive und das Know-how. Aber wenn ich eine Allgäuer Landschaft, einen kleinen Vogel oder meinen Hund vor der Linse habe, dann sehe ich durch den Sucher immer eine ganz eigene Geschichte.

Wie alles begann: Ein Geschenk mit Folgen
Während ich diese Zeilen aufschreibe, wandern meine Gedanken zu meinem Onkel. Wie gerne würde ich ihm heute noch einmal von Herzen „Danke“ sagen! Er war selbst leidenschaftlicher Fotograf und hat mich vor rund 20 Jahren mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (einer Nikon D200) und dem Programm Photoshop infiziert. Obwohl er leider vor Kurzem von uns gegangen ist, lebt seine Leidenschaft in meiner Arbeit weiter.

Vor diesem Geschenk bedeutete Fotografieren für mich bloß: Mit einer kleinen Kompaktkamera „einfach draufdrücken“. Doch die neue Kamera forderte mich heraus. Ich wollte unbedingt sofort die Königsdisziplin lernen: die manuelle Einstellung! Plötzlich schwirrten Begriffe wie Froschperspektive, goldenes Licht, Blende und Belichtungszeit durch meinen Kopf.

Vom Bücher-Frust zum Aha-Erlebnis
Ich gebe es offen zu: Am Anfang habe ich stapelweise Fachbücher gewälzt – bis mir der Kopf rauchte. Wenn ich am Ende eines Kapitels war, hatte ich den Anfang schon wieder vergessen! Nach einer frustrierten Pause von einem Jahr entdeckte ich zum Glück Foto-Tutorials auf YouTube. Ab da hieß es für mich: Kamera schnappen und jede freie Minute raus in die Natur, ausprobieren und lernen. Ein Riesenglück, dass es damals schon die digitale Fotografie gab! Hätte ich wie früher wochenlang auf die Filmentwicklung warten müssen, hätte ich die Einstellungen bis dahin längst wieder vergessen.

Die Magie des genauen Hinsehens
Mit den Jahren kamen immer mehr spannende Bereiche dazu: die Makro- und Panoramafotografie, das Spiel mit dem Licht und kreative Experimente mit Prismen, Glaskugeln oder gefrorenen Seifenblasen im Winter.

Das Schönste aber ist: Die Fotografie hat mich gelehrt, unsere Natur wieder richtig zu betrachten. Früher bin ich oft durch die Wälder gelaufen, ohne sie wirklich wahrzunehmen. Heute sehe ich die Welt mit ganz anderen Augen.

Auf dieser Seite möchte ich dich mitnehmen in meine Galerien. 

 Stöbere gerne durch meine liebsten Lichtmomente und lass dich verzaubern.